Greife auf Primärquellen wie Anbieter-Factsheets, regulierte Dokumente und historische NAV-Reihen zurück, ergänzt um unabhängige Datenplattformen. Prüfe Dividendenkontinuität, Indexwechsel, Fondszusammenlegungen und Währungskonvertierungen. Entferne Ausreißer, dokumentiere Annahmen, und fülle Lücken transparent. Ein sauberer Datenstamm ist die stillste, aber mächtigste Voraussetzung für jede visuelle Aussage, weil er Vertrauen schafft und Reproduzierbarkeit ermöglicht.
Setze alle Serien auf denselben Startwert, zum Beispiel 100, und ziehe laufende Kosten konsequent ab. Berücksichtige Tracking-Differenz, eventuelle Performance Fees und realistische Spreads bei Rebalancings. Rechne Dividenden als Wiederanlage ein und entscheide konsistent über Brutto- oder Nettobetrachtung. So wird sichtbar, was tatsächlich im Depot ankommt, nicht nur, was in Prospekten versprochen klingt.
Nutze logarithmische Skalen, wenn lange Zeiträume oder stark divergierende Ergebnisse verglichen werden, damit prozentuale Bewegungen visuell fair bleiben. Glättungen wie rollierende Durchschnitte helfen, Rauschen zu reduzieren, dürfen aber Drawdowns nicht kaschieren. Beschrifte direkt an den Linien, reduziere Farben mit Absicht, und lass die wichtigsten Wendepunkte sichtbar, damit Erkenntnisse ohne Legendenjagd entstehen.
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